Archiv für das Tag 'Kulinarisches'

Im Gespräch mit Alexander Breneis und Michael McSorley, den Inhabern des Restaurants Hopfen & Malz in Coburg.

Administrator 30. November 2011

Herr Breneis, seit kurzem darf sich die Coburger Genussregion über Ihr neues Restaurant “Hopfen & Malz” in zentraler Innenstadtlage freuen. Wie kam die Idee zur Gründung?
Mein Partner und ich arbeiten seit langem in der Gastronomie. Der Schritt in die Selbstständigkeit ist dann meist nur eine Frage der Zeit und des richtigen Objekts. Mitte letzten Jahres war es dann soweit. Nach meiner Rückkehr aus Salzburg traten Mick McSorley und John Holmes mit der Idee an mich heran, die Räume der ehemaligen Bürglaßschänke zu sanieren und ein neues Lokal zu eröffnen. Es folgten ein halbes Jahr Staub und Baustellenlärm, bis wir Ende Mai diesen Jahres die Türen für unsere Gäste öffnen konnten.

Die unmittelbare Nähe zum Coburger Landestheater macht das Hopfen & Malz nicht nur für Besucher zum beliebten Anlaufpunkt. Schon jetzt zählen die Schauspieler und Ensemblemitglieder zur Stammkundschaft. Was ist die Besonderheit an Ihrem Konzept?
Die Räumlichkeit, die Stimmung und die Qualität von Service und Produkten. Das denke ich, sind die Säulen unseres Konzeptes. Unser Restaurant ist nicht besonders groß, 35 Sitzplätze vielleicht. Das schafft eine Atmosphäre der Vertrautheit und Entspanntheit. Manche vergleichen das Hopfen & Malz mit einem Wohnzimmer. Hierzu liefern wir anspruchsvollen, freundlichen Service und regionale Produkte von hoher Qualität. Das scheint zu gefallen.

Der Slogan des Hopfen & Malz – “Aus Liebe zum Essen” verspricht Programm. Worin liegen Ihre gastronomischen Schwerpunkte und welche Spezialitäten sollten Gäste unbedingt probieren?
Unsere Karte bietet eine Auswahl leckerer und selbstgemachter Speisen. Manche stammen eher aus Omas Küche, manches sind Variationen klassischer Gerichte. Im Vordergrund steht weniger die Zubereitung klassisch fränkischer Gerichte, als vielmehr die regionale Herkunft unserer Waren. Natürlich gibt es aber auch klassisch fränkische Küche wie z.B. eine hausgemachte Kartoffelsuppe oder Gulasch. Des Weiteren können unsere Gäste frische Salatvariationen oder auch leckere Steaks genießen. “Aus Liebe zum Essen” ist unser Slogan, weil wir größten Wert auf Frische und Qualität unserer Produkte legen, und wir kein Convenience-Food verwenden. Frisch und hausgemacht eben. Mein Favorit sind die Hackfleischbällchen vom Rind mit Dips, Salat und frischem Weißbrot. Nicht zu verachten und ein weiterer Grund, warum viele den Weg ins Hopfen & Malz finden, ist unsere Bier- und Weinauswahl. Bei uns gibt es die Biere der Zirndorfer Brauerei, aber auch Eller vom Faß, Nothelfer Trunk dunkel und noch mehr. Weine kommen vornehmlich aus Franken versteht sich. Mein Favorit hierbei ist der Handthaler Stollberg, ein Silvaner vom Hofkeller Würzburg.

Aber nicht nur in der Zubereitung Ihrer Speisen, bereits in der Auswahl der Produkte, setzen Sie auf die Regionalität der Produkte und die Unterstützung der ansässigen Lieferanten. Wie setzen Sie diesen “Kilometer null”-Gedanken um?
Ich bin der Überzeugung, dass Umweltfreundlichkeit genau da beginnt. Warum in die Ferne schweifen, das Gute liegt so nah. Die meisten unserer Produkte beziehen wir aus der Region, und das sowohl was die Getränke angeht als auch die Speisen. Rind- und Schweinefleisch kommen aus Weitramsdorf vom Bauern Strehler. Seine Rinder stehen die meiste Zeit auf der Weide. Das Fleisch ist einfach besser als Großmarktware. Bei Gemüse bemühen wir uns möglichst alles aus der Gegend zu bekommen, was saisonal bedingt nicht immer möglich ist. Einige unserer Zutaten sind auch Bioprodukte wie z.B. Milch und Eier. Möglichst wenig Kilometer ist unser Credo, immer ist das nicht umzusetzen, aber wir tun unser bestes.

Eine letzte Frage: Sind für die Zukunft besondere Aktionen oder Veranstaltungen aus Genuss & Kultur geplant?
Wir stehen noch am Anfang und werden erst einmal versuchen, uns auf dem Markt zu behaupten. Das ist zunächst Aufgabe genug. Sobald es was Neues gibt, lassen wir es Euch wissen.

Vielen Dank für das Interview. Mehr zu Hopfen & Malz hier.

Herbstzeit ist Kürbiszeit!

Administrator 14. Oktober 2010

Bild: Fotolia © emmi

Vor wenigen Jahren eher zu dekorativen Zwecken an Halloween benutzt, erfreut sich der Kürbis mittlerweile auch in der Küche immer größerer Beliebtheit. Das Fruchtfleisch des Kürbis eignet sich bestens zur Zubereitung von süßen als auch herzhaften Speisen und macht gleichzeitig auch noch schlank! Nachfolgend finden Sie einen besonderen Tipp von Joachim Schelbert, Chef des Restaurants Auerhahn in Rottenbach bei Coburg, für eine raffinierte Kürbiscremesuppe aus der größten Beere der Welt.


Rezept für 4 Personen:

500g Kürbisfleisch, entkernen und in Würfel schneiden (je nach Sorte vorher schälen!)
1 Zwiebel schälen, grob würfeln
50g Butter
1 Essl. Puderzucker
1 Schuss Weißwein
1 kleine getrocknete Chilischote
½ l Hühnerbrühe
¼ l Milch
¼ l Sahne
100ml Sauerrahm oder Creme fraiche

So geht’s:
Die Butter in einem Topf erhitzen, Zwiebel hinzufügen und mit dem Puderzucker bestreuen. Zucker leicht karamellisieren lassen, mit Weißwein ablöschen. Kürbis und Chilischote in den Topf geben, Hühnerbrühe angießen. Sobald der Kürbis weich ist, die Suppe pürieren, Sahne und Milch zufügen, die Suppe aufkochen, mit Salz und Creme fraiche abschmecken und evtl. binden. Zur Dekoration Kürbiskernöl in die angerichtete Suppe träufeln.

Guten Appetit

Schlemmen wie im Mittelalter – Ritteressen auf der Veste Coburg!

Administrator 9. Juni 2010

Die Burgschänke, direkt neben dem Vortor der Veste Coburg, lädt Sie ein zum zünftigen Ritteressen! Ein solcher Schmaus im historischen Ambiente ist ein unvergessliches Erlebnis für größere und kleinere Gästegruppen. Das mehrgängige Menü wird regelrecht zelebriert und zieht sich über mehrere Stunden. Dabei werden die einzelnen Gänge gewürzt mit historischen Begebenheiten und Anekdoten zu den Tischsitten im 16. Jahrhundert. Das ausgedehnte Menü umfasst eine Vorsuppe nebst Begrüßungstrunk, diverse Sorten Fleisch und einen Nachtisch. Zwischen den Gängen werden Schnäpse zur Entspannung kredenzt.
Informationen und Vorbestellungen unter Telefon 0 95 61/2 34 31 94.

Im Wonnemonat kühle Maibowle genießen!

Administrator 9. Juni 2010

Im Wonnemonat kühle Maibowle genießen!
Im Mai pulsiert die Natur, und auch die Menschen sind bei frischen Kräften. Viele zieht’s jetzt wieder nach draußen, abends füllen sich die Biergärten. Im Wonnemonat ist die richtige Zeit für ein beliebtes Getränk: die Maibowle! Die Zubereitung des grünen Tranks ist ganz leicht. (Fotolia.com: ExQuisine)
Folgende Zutaten benötigen Sie:
1 Bund trockenen Waldmeister (max. 3 g Kraut pro Liter Bowle)
2 Flaschen gekühlten, trockenen Weißwein
1 Flasche gekühlten, halbtrockenen Sekt
Eiswürfel

So geht’s:
Eine Flasche Wein in ein Bowlengefäß geben. Den Waldmeister an einem Faden, mit den Stielenden nach oben hineinhängen. Etwa 20 Minuten ziehen lassen, Waldmeister entfernen, zweite Flasche Wein und den Sekt einschenken. Eiswürfel dazu – und genießen! Doch Vorsicht: Zwar galt der Maiwein einst als medizinisches Getränk, doch zu viel davon verursacht Kopfweh. Schuld ist der Pflanzenstoff Cumarin.

Coburger Hoflikör

Administrator 25. März 2010

Coburger Hoflikör

Coburger Hoflikör

Geheimnisvoll und wohltuend: der Coburger Hoflikör

Der bekannte Coburger Hoflikör wird in der Hofapotheke am Marktplatz nach einem uralten, geheimen Rezept hergestellt. Unbestätigten Gerüchten zufolge wurde das Rezept des Kräuterlikörs vor Generationen bei Ausgrabungen in der über 460 Jahre alten Hofapotheke entdeckt. Wer weiß?

Eine gesicherte Erkenntnis dagegen ist, dass der Hoflikör unter Genießern viele Freunde hat. Sie schätzen den süßen, aber kräftigen und würzigen Geschmack. Der starke Kräuter eignet sich nicht nur als Verdauungshilfe nach einem opulenten Mahl. Er schmeckt auch auf Vanilleeis, als Sommerdrink mit Mineralwasser oder gemixt mit Blue Curaçao.

Bis heute wird der Hoflikör nach dem originalen Rezept hergestellt und abgefüllt, und zwar in sorgfältiger Handarbeit ohne jegliche Maschinenhilfe. Das Rezept wird weiter streng gehütet und ist nur dem Hofapotheker bekannt. Sie erhalten die Spezialität aus der Hofapotheke in verschiedenen Flaschengrößen. Wohl bekomm’s!

Coburger Schmätzchen

Administrator 25. März 2010

Coburger Schmätzchen

Coburger Schmätzchen

Ein königlicher Genuss: Coburger (Gold-)Schmätzchen

Die berühmten Coburger Schmätzchen werden nach einem überlieferten Familienrezept aus Honigteig von der ehemaligen Hofbäckerei und Lebkuchenmanufaktur Wilhelm Feyler hergestellt. Sie enthalten Haselnüsse, Mandeln, Zitrusfrüchte und feinste Gewürze. Die Coburger Goldschmätzchen bekommen zusätzlich nach dem Backen einen feinen Schokoladenüberzug und werden von Hand mit einem Tupfen aus echtem Blattgold gekrönt.

Die Zubereitung der Coburger Schmätzchen ist höchst geheim! Eines dürfen wir aber verraten: Sie sind sehr, sehr lecker. Schmätzchen schmecken zu Tee, Kaffee, Wein – oder einfach so, pur.

Kleiner Trost: Die Coburger Schmätzchen und Goldschmätzchen sind recht gut haltbar, wenn sie in einem Steinguttopf oder einer Blechdose zusammen mit ein paar Apfelscheiben aufbewahrt werden. Sie können also ruhig einen gewissen Vorrat mit nach Hause nehmen…

Die hausgemachten Leckereien sind erhältlich in der Lebkuchenmanufaktur und Konditorei Feyler, Rosengasse 6-8. Oder Sie bestellen sie im Internetshop unter www.feyler-lebkuchen.de.

Coburger Klöße

Administrator 25. März 2010

Coburger Klöße

Coburger Köße

Wenn es dem Coburger oder dem Touristen mit Kochgelegenheit sonntags nach Coburger Klößen gelüstet (und wem geht das nicht so?), dann kann er sie entweder selbst kochen, oder er kehrt in einer der vielen Gaststätten mit fränkischer Küche ein.

Für die Klöße benötigen Sie folgende Zutaten: 1 kg rohe Kartoffeln, 250 g gekochte Kartoffeln, Salz.

Als erstes die rohen Kartoffeln reiben und auspressen. Die ausgepresste Flüssigkeit stehen lassen, damit sich die Stärke absetzen kann. Als nächstes Stärke, ausgepresste Kartoffeln und Salz vermischen, die gekochten Kartoffeln zu einem Brei verrühren und kochend unter die rohe Kartoffelmasse arbeiten. Aus dieser Masse Klöße formen, nach Belieben in die Mitte geröstete Semmelwürfel geben. Klöße in heißem Wasser 10 bis 15 Minuten ziehen lassen.

Coburger Bratwurst

Administrator 26. Februar 2010

Coburger Bratwurst

Coburger Bratwurst

Coburger Bratwurst: Die Nummer 1 in Deutschland

Jeder Coburg-Besucher kennt sie, und die meisten verfallen ihr gleich beim ersten Mal: Die Rede ist von der Coburger Bratwurst. Sie wird traditionell über dem offenen Feuer von Kiefernzapfen gebraten und im Brötchen serviert. Sie passt aber auch sehr gut zu einer ordentlichen Portion Sauerkraut. Puristen schwören darauf, die grob gekörnte Wurst ohne Senf zu genießen.

Der Überlieferung nach hat sich sogar Queen Victoria bei ihren Aufenthalten in der damaligen Residenzstadt hin und wieder Coburger Bratwürste in die Ehrenburg liefern lassen. Selbst Martin Luther dürfte schon in die leckere Wurst gebissen haben.

Bei Ihrem nächsten Coburg-Aufenthalt sollten Sie nicht vergessen, sich mit einem kleinen Vorrat an Coburger Bratwürsten einzudecken. Und ob Sie nun über Holzkohle oder stilecht über Kiefernzapfen grillen: Der Duft und der Genuss der Wurst ist wie ein leckerer Gruß aus Coburg. Und dabei nahrhaft, gesund –und nicht zu fett!