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Schloss Callenberg

Kontakt

Schloss CallenbergStiftung der Herzog von Sachsen-Coburg und Gotha'schen Familie
Schloss Callenberg
Callenberg 1
96450 Coburg - Stadtteil Beiersdorf

Öffnungszeiten:
April - Oktober: Di-So u. Feiertag 11-17 Uhr
November - März: Di-So u. Feiertag 13-16 Uhr

Geschlossen:

Mo (außer Feiertag) u. 24.12.

Führungen:

für Einzelbesucher
April - Oktober: So u. Feiertag 14 u. 15 Uhr
November - März: So u. Feiertag 14 Uhr
für Gruppen jederzeit nach Vereinbarung

Auskunft:
Tel. (09561) 5515-0, Fax 55 15-55
www.schloss-callenberg.de
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Barrierefreiheit:
teilweise, Behindertentoilette

Dt. Schützenmuseum:
Öffnungszeiten/Geschlossen wie Schloss Callenberg
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Grünflächen

Rosengarten

Rosengarten

Der Rosengarten von Schloss Callenberg ist ein bezauberndes Schmuckstück. Ein Springbrunnen, historische Rosensorten und eine traumhafte Fernsicht lassen das Besucherherz höher schlagen. Unter den historischen Rosenzüchtungen befindet sich auch die weltweit erste Züchtung einer dornenlosen Rosenart. Diese wurde 1986 von Königin Silvia nach der heutigen Kronprinzessin Victoria benannt.


Virtuelle Ansicht / virtual view
Steuerung mit gedrückter Maustaste/Control with the mouse button pressed
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Englische Parkanlage

Die Herzöge Johann Casimir, Ernst I. und Ernst II. ließen im 19. Jahrhundert einen zirka 50 Hektar großen Landschaftsgarten um Callenberg anlegen. Jedoch wurde der Park nach dem Zweiten Weltkrieg umstrukturiert. Von dem wunderschönen Park, den die Herzöge einst anlegen ließen, ist heute kaum noch etwas zu erkennen. Die größten Flächen werden für Forstwirtschaft und Fischzucht genutzt.


Menagerie

An der Auffahrt zum Schloss befindet sich ein kleines Gebäude – ein so genanntes Cottage. Es wurde zwischen 1844 und 1845 vom herzoglichen Baurat Georg Scherzer aus Gotha errichtet. Das Gebäude sollte ursprünglich den malerischen Eindruck der englischen Parkanlage unterstreichen. Ans Gebäude selbst war ein Hundezwinger angeschlossen, bereits im Jahr 1850 wurde der Zwinger zu einer öffentlich zugänglichen Menagerie ausgebaut. Dieser kleine zoologische Garten zählte zu den großen Attraktionen des Callenberger Schlosses. Cottage und Menagerie waren bis 1918 Ausgangspunkt der herrschaftlichen Hetzjagden im sich direkt anschließenden Wildpark.


Herzöglicher Friedhof

Herzöglicher Friedhof Für die Herzogliche Familie wurde 1944 ein eigener Friedhof gebaut. Dort befinden sich fünf Begräbnisstätten von Prinz Hubertus, Herzog Carl Eduard, Herzogin Victoria Adelheid, Prinzessin Caroline Mathilde und Prinz Friedrich Josias. In der Nähe der Fasanerie wurde 1846 sogar ein Hundefriedhof für die Jagdbegleiter von Herzog Ernst II. errichtet. Er ließ sechs seiner Hunde dort begraben, jeder bekam einen eigenen Grabstein.

Museen und Ausstellungen

Herzoglicher Kunstbesitz Sachsen-Coburg und Gotha

Callenberg Seit der Renovierung des Schlosses Ende der 90er Jahre ist der Herzogliche Kunstbesitz Sachsen-Coburg und Gotha hier öffentlich zugänglich. Die historischen Räume und Salons enthalten wertvolles Mobiliar und Gemälde aus dem Besitz des Coburger Herzoghauses. Die Besucher können die Portraits der Herzöge und ihrer Familien wie beim Blättern in einem privaten Fotoalbum bestaunen und von Raum zu Raum mitverfolgen, wie sich anmutige Kinder zu fürstlichen Repräsentanten entwickelten. Mittlerweile haben auch die Angehörigen der jüngsten Generation, Prinz Andreas von Sachsen-Coburg und Gotha sowie seine drei Kinder, den ihnen gebührenden Platz in der Ahnengalerie eingenommen. Neben den Gemälden besitzt das Schloss eine Reihe kunsthandwerklicher Gegenstände wie die Marmorbüste von Prinz Albert und kostbares Mobiliar aus der berühmten Manufaktur von David Roentgen (1743 bis 1807). Zu den am meisten beachteten Schätzen der Kunstsammlung zählt der „Ernestinische Willkomm“ – ein Trinkgeschirr aus vier aufeinander gestellten Gefäßen, das Wenzel Jamnitzer, der bedeutendste Goldschmied des deutschen Manierismus, um 1540 in Nürnberg angefertigt hat.
Natürlich finden Sie auch eine Auswahl von historischen Waffen, die bis zu vier Jahrhunderte lang gesammelt wurden.
In der jüngst vorbildlich sanierten Beletage wechseln sich Ausstellungen moderner Kunst ab.


Deutsches Schützenmuseum

Im Westflügel von Schloss Callenberg befindet sich das Deutsche Schützenmuseum. Träger dieser 2004 eröffneten Einrichtung ist der Deutsche Schützenbund (DSB), mit 1,6 Millionen Mitgliedern der viertgrößte Fachverband innerhalb des Deutschen Sportbundes. Dass sich das Museum in Coburg befindet, ist kein Zufall, denn der Deutsche Schützenbund wurde 1861 von Herzog Ernst II. gegründet. Das Museum stellt die Geschichte des Schützenwesens vor – das so alt ist wie die Menschheit selbst. Kaum hatte der Mensch den aufrechten Gang angenommen, verlangte er nach Waffen, mit denen er seine Beute erlegen konnte. Die ältesten Zeugnisse des Museums stammen aus der Steinzeit; aus der Antike und dem Mittelalter haben sich ebenfalls viele Waffen erhalten. Das „Coburger Zimmer“ mit seinen Exponaten aus der mehr als 650 Jahre alten Schützengesellschaft gehört zu den Museums-Highlights. Eine Reihe von Schützenportraits führt den Besucher über mehrere Stationen aus der Barockzeit bis ins 19. Jahrhundert. Der Deutsche Schützenbund (DSB) brachte von den olympischen Sommerspielen 2004 zweimal Gold und einmal Silber mit nach Hause. Und auch bei anderen großen Wettbewerben haben die DSB-Athleten immer wieder zielsicher ins Schwarze getroffen. Aus diesem Grund widmet sich eine Sonderausstellung dem Schießsport und präsentiert sogar echte Siegermedaillen. Damit sich der Besucher ein Bild von den Leistungen der Sportler machen kann, erhält er die Möglichkeit, auf elektronische Scheiben zu schießen. Diese Betätigung ist zwar völlig harmlos, dennoch besteht ein gewisse „Gefahr“ für Anfänger: Vielleicht entdeckt man ja urplötzlich seine Begeisterung für den faszinierenden Schießsport.

Einkehren

Gaststätte Zur Wildbahn

Beiersdorfer Str. 37 • 96450 Coburg - Stadtteil Beiersdorf
Tel. (09561) 69506

Gasthof Zum Schwarzen Bären

Rodacher Str. 275 • 96450 Coburg
Tel. (09561) 60571 • 66236
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www.schwarzerbaer-coburg.de

Gaststätte Handwerkerstuben

Kürengrund 80/Ernstfarm • 96450 Coburg
Tel. (09561) 853147
www.ernstfarm-coburg.de

Gaststätte Falkenegg

Falkeneggstr. 1 • 96450 Coburg – Stadtteil Neuses
Tel. (09561) 60738

Gaststätte Felsenkeller

Falkeneggstr. 9 • 96450 Coburg – Stadtteil Neuses
Tel. (09561) 69488

Aktiv

Spazier-Rundgang zum Gartenhaus von Friedrich Rückert

– um den Goldbergsee und über die Ernst-Steiner-Schule zurück zu Schloss Callenberg.

Goldbergsee Dieser abwechslungsreiche Spaziergang (Dauer zirka 2,5 Stunden) startet am Schlossaufgang. Vom Schloss kommend stoßen Sie auf den Weg in Richtung Parkplatz, hier biegen Sie links ab, weiter den Berg hinunter (Aus Ihrer Sicht: der linke Weg von dreien). Dieser Waldweg führt Sie zu einer Unterführung der Hauptstraße in Richtung Bad Rodach. Auf dem Weg dorthin kommen Sie an einer wunderschönen Wiese mit großem Baum und einer Schaukel vorbei. Diese Stelle eignet sich als Rastplatz, falls Sie bereits eine Schlossbesichtigung hinter sich haben! Bis zur Unterführung hat der Weg einige Abzweigungen, denen Sie aber nicht folgen. Nach der Unterführung stoßen Sie auf den Goldbergsee, den Sie nun rechts herum „umlaufen“. Nach Passieren des neu errichteten Staudamms halten Sie sich wieder rechts und folgen der alten Baumallee den Berg hinauf. Diese Bäume hat übrigens Friedrich Rückert persönlich gepflanzt! Am Ende des Weges befindet sich das Gartenhaus des Schriftstellers. Hier haben Sie einen wunderschönen Ausblick auf das Schloss Callenberg und auf die Veste Coburg. Friedrich Rückerts geliebtes Gartenhaus diente ihm als naturnahes Refugium. Nicht weit entfernt, im nahe gelegenen Stadtteil Neuses, befindet sich sein Wohnhaus, das er ab dem Jahr 1838 bewohnte. Sein Urenkel Klaus Rückert hat hier eine Gedenkstätte eingerichtet, die Sie nach vorheriger telefonischer Anmeldung (09561/66308) besichtigen können.
Auf dem Rückweg umlaufen Sie den Goldbergsee weiter rechts herum. Nach einer Brücke über die Ausläufer des Sees in die Lauter überqueren Sie die Hauptstraße in Richtung Rudolf-Steiner-Schule. Am Parkplatz der Schule angelangt, führt eine Straße hinauf zu Ihrem Ausgangspunkt.

Spaziergang zur Ernstfarm

Wenn Sie gut zu Fuß sind, empfehlen wir Ihnen einen etwa einstündigen Spaziergang durch den Wald zur idyllischen Ernstfarm, in der Handwerksbetriebe und ein Gasthaus untergebracht sind. Vom Schloss kommend laufen Sie an dem herzoglichen Friedhof (auf der Buchleite) vorbei in Richtung Weidach. Kurz vor dem Coburger Stadtteil biegen Sie links ab auf den Weg des Trimm-dich-Pfads. Nehmen Sie die erste Abzweigung nach rechts hinaus aus dem Wald. Vom Waldrand aus erblicken Sie in einer Entfernung von zirka einem Kilometer einen Einsiedlerhof: die Ernstfarm. Ein Feldweg führt Sie direkt dorthin.

Die Umgebung

Callenberger Forst

Der Callenberger Forst ist ein wichtiges Naherholungsgebiet für die Coburger. 1973 wurde dort der Trimm-Dich-Pfad angelegt, seitdem wird diese Einrichtung zum Wohle der Bürger unterhalten. 20 Trimm-Dich-Stationen warten auf die Aktiven, es ist für jeden etwas dabei. Der Pfad ist wunderbar über den Hörnleinsgrund, die Ernstfarm oder von Weidach aus zu erreichen. An allen Ausgangspunkten sind genügend Parkplätze vorhanden. Auch wer mit der Familie spazieren gehen will, findet hervorragende Bedingungen. Nadel- und Laubwald wechseln sich ab, beim Spazieren entdeckt man immer wieder neue Naturschönheiten.


Ökonomiehof

Der Callenberger Forst ist ein wichtiges Naherholungsgebiet für die Coburger. 1973 wurde dort der Trimm-Dich-Pfad angelegt, seitdem wird diese Einrichtung zum Wohle der Bürger unterhalten. 20 Trimm-Dich-Stationen warten auf die Aktiven, es ist für jeden etwas dabei. Der Pfad ist wunderbar über den Hörnleinsgrund, die Ernstfarm oder von Weidach aus zu erreichen. An allen Ausgangspunkten sind genügend Parkplätze vorhanden. Auch wer mit der Familie spazieren gehen will, findet hervorragende Bedingungen. Nadel- und Laubwald wechseln sich ab, beim Spazieren entdeckt man immer wieder neue Naturschönheiten.


Musterfarmen Callenberg und Ernstfarm

ErnstfarmIn den Jahren 1863 bis 1864 erbaute Georg Rothbart im Auftrag von Herzog Ernst II. die Callenberger Musterfarm. Sie diente als agrikulturchemische Versuchsstation und zählt zu den frühesten nach englischem Vorbild erbauten Musterfarmen in Deutschland. Als Vorbild diente die Musterfarm in Windsor, die der Bruder von Ernst II., Prinzgemahl Albert um 1850 hatte anlegen lassen. Heute befindet sich in den Gebäuden eine Rudolf-Steiner-Schule. Aufgrund der positiven Entwicklung ließ Herzog Ernst II. im Jahr 1878 eine weitere Musterfarm, die heutige Ernstfarm, nach englischem Vorbild in Coburg-Scheuerfeld errichten.


Goldbergsee

Vor den Toren Coburgs, Richtung Beiersdorf, entsteht derzeit ein Stausee – der Goldbergsee –, der mehrere Funktionen erfüllt. Die wichtigste ist seine Aufgabe als Hochwasser-Rückhaltebecken: Alljährlich, wenn in den Hochlagen des Thüringer Waldes die Schneeschmelze einsetzt, steigt in Coburg die Hochwassergefahr. Damit es nicht zu Überschwemmungen kommt, wird der Sulzbach künftig im Goldbergsee aufgestaut. Die Tierwelt findet hier ein neues Refugium: Der so genannte Biotopsee im nördlichen Bereich bildet mit seinem Röhricht und einer Flachwasserzone das Naturschutzgebiet „Vogelfreistätte Glender Wiesen“. Auch die Menschen sind bereits eifrig dabei, ihr neues Naherholungsgebiet wandernd und radelnd zu erkunden. Die Fertigstellung des Goldbergsees ist für 2009 geplant. Oberhalb des Goldbergsees befindet sich das Gartenhäuschen des berühmten Dichters Friedrich Rückert.


Trimm-Dich-Pfad

Der Callenberger Forst ist ein wichtiges Naherholungsgebiet der Coburger, ein gut besuchter Joggingpfad im Grünen für alle Sportbegeisterten. Der Pfad ist wunderbar über den Hörnleinsgrund, die Ernstfarm oder von Weidach aus zu erreichen. An allen Ausgangspunkten sind genügend Parkplätze vorhanden. 20 Trimm-dich-Stationen warten auf die Aktiven, für jeden ist etwas dabei. Auch wer mit der Familie spazieren gehen will, findet hervorragende Bedingungen im Wald und am Waldrand. Nadel- und Laubwald wechseln sich ab, man entdeckt immer neue Naturschönheiten. Mit etwas Glück begegnet man in der Dämmerung einem Rudel Rehe oder Wildschweinen.

Kontakt Tourismus

Herrngasse 4 • 96450 Coburg

Tel. +49 (0) 9561/ 89-8000
Kartenvorverkauf 89-8043
Fax +49 (0) 9561/ 89-8029
E-Mail: info@tourist.coburg.de

Sommer 1.4.-31.10.
Mo-Fr 9.00-18.00 Uhr
Sa 10.00-14.00 Uhr
So+F geschlossen

Winter 1.11.-31.3.
Mo-Fr 9.00-17.00 Uhr
Sa 10.00-14.00 Uhr
So+F geschlossen

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