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Schloss Callenberg

Schloss Callenberg

Schloss CallenbergKunsthistoriker zählen die ehemalige Sommerresidenz Callenberg zu den bedeutendsten profanen Baudenkmälern des Coburger Landes nach der Veste.

Schlosskapelle

SchlosskapelleDie Errichtung der Schlosskapelle ist auf Herzog Johann Casimir zurückzuführen, der mit ihrem Bau zwischen 1610 und 1618 eines der ersten sakralen Gebäude der Reformationszeit schuf. In dem dreischiffigen Raum mit Kanzelaltar verbinden sich Stilelemente von Gotik, Spätrenaissance und Barock. Zu den herausragenden Ausstattungsstücken im Kircheninneren zählen die Kanzel und der Taufstein, die beide wohl um 1615 in der gemeinsamen Steinmetzwerkstatt des Hans Werner und des Veit Dümpel hergestellt wurden. Die schmuckvolle Kapelle ist noch heute ein beliebter Ort für Gottesdienste, Trauungen und Taufen.

Roter Salon

Roter SalonDie Räume von Schloss Callenberg, die heute wieder als Museum zugänglich sind, wurden in der Form restauriert, wie sie Mitte des 19. Jahrhunderts ausgesehen hatten. Die Wanddekorationen der Zimmer waren - wenn auch beschädigt - im Original erhalten. Die Einrichtung der Räume umfasst wertvolle Möbel und Kunstgegenstände aus vier Jahrhunderten, besonders hervorzuheben sind die Rokokogemälde von Antoine Pesne (1683 bis 1757) im Roten Salon. Neben zahlreichen Gemälden besitzt das Schloss auch kostbares Mobiliar aus der berühmten Manufaktur von David Roentgen (1743 bis 1807).

Rosengarten

RosengartenDer Rosengarten von Schloss Callenberg ist ein bezauberndes Schmuckstück. Ein Springbrunnen, historische Rosensorten und eine traumhafte Fernsicht lassen das Besucherherz höher schlagen. Unter den historischen Rosenzüchtungen findet sich auch die weltweit erste Züchtung einer dornenlosen Rosenart. Diese wurde 1986 von Königin Silvia nach der heutigen Kronprinzessin Victoria benannt.

Haupteingang

HaupteingangDas Schloss öffnet seine Türen Di - So und feiertags von 11 bis 17 Uhr. Führungen finden am Samstag, Sonntag und an Feiertagen um 15 und 16 Uhr statt. Darüber hinaus sind Führungen nach Vereinbarung möglich.

Innenhof

InnenhofSchloss Callenberg hat einen ganz eigenen Stil. Man kann sich nicht recht entscheiden, ob es eher eine Burg oder ein Schloss ist. Die einst wehrhafte Burganlage wurde in den vergangenen Jahrhunderten aufwendig umgestaltet. 1831 wurde der Neubau des oberen Schlosses, wohl nach Plänen von Carl Alexander von Heideloff, abgeschlossen. In den Jahren 1856/57 wurde die untere Schloßanlage unter Herzog Ernst II. im Stil der Neugotik umgestaltet. Das Schloss zählt zu den herausragendsten architektonischen Schöpfungen im Stil der englischen Neogotik in Bayern.

Kunstexponate

KunstexponateBei Ihrem Besuch des Schlosses gewinnen Sie einen Eindruck, mit welcher Leidenschaft und welchem Sachverstand die Coburger Herzöge kostbare Kunstgegenstände gesammelt haben. Neben den Gemälden besitzt das Schloss eine Reihe kunsthandwerklicher Gegenstände wie die Marmorbüste von Prinz Albert und der "Ernestinische Willkomm" - ein Trinkgeschirr aus vier aufeinander gestellten Gefäßen, das Wenzel Jamnitzer, der bedeutendste Goldschmied des deutschen Manierismus, um 1540 in Nürnberg angefertigt hat.

Mittelalterliche Ringmauer

Mittelalterliche RingmauerUmgeben von einem englischen Landschaftspark begrenzt die mittelalterliche Ringmauer die dreiflügelige Schlossanlage. Großzügig geht der Park in den Callenberger Forst über, das beliebte ehemalige Jagdrevier der Herzöge.

Deut. Schützenmuseum

Deut. SchützenmuseumDie ältesten Exponate des Museums stammen aus der Steinzeit, aus der Antike und dem Mittelalter haben sich ebenfalls viele Waffen erhalten. Das "Coburger Zimmer" mit seinen Exponaten aus der 650 Jahre alten Schützengesellschaft gehört zu den Museums-Highlights. Eine Reihe von Schützenportraits führt hier den Besucher über mehrere Stationen aus der Barockzeit bis ins 19. Jahrhundert.

Geschichte

Der Name "Chalwinberch" ist seit 1122 urkundlich dokumentiert. Ende des 16. Jahrhunderts brachte Herzog Johann Casimir das Anwesen in den Besitz des Herzogtums und bezeichnete es liebevoll als "kleine Veste". Ernst I. ließ ab 1827 das Schloss umgestalten und den Landschaftspark anlegen, sein Sohn Ernst II sorgte in den Jahren 1856 bis 1860 für die neugotische Fassade. Die Witwe von Ernst II., Herzogin Alexandrine, lebte seit 1842 gelegentlich und ab 1893 ausschließlich auf Schloss Callenberg. Carl Eduard, der letzte regierende Herzog, bewohnte das Schloss bis 1945. Heute ist es im Besitz der Familienstiftung des Coburger Herzoghauses. Prinz Andreas von Sachsen-Coburg und Gotha kümmert sich mit Hingabe um die denkmalgerechte Erhaltung. Für die Besucher bietet der Schlossrundgang ein in mehrfacher Hinsicht bemerkenswertes Erlebnis. Nicht nur die Sammlung Herzoglicher Kunstbesitz SCG zieht den Gast in ihren Bann. Auch die Architektur des Schlosses, seine Inneneinrichtung und - natürlich - der wunderschöne Hof- und Schlossgarten lassen eine längst vergangene Zeit noch einmal aufblühen. Im Westflügel von Schloss Callenberg befindet sich das Deutsche Schützenmuseum. Träger dieser 2004 eröffneten Einrichtung ist der Deutsche Schützenbund (DSB), mit 1,6 Millionen Mitgliedern der viertgrößte Fachverband innerhalb des Deutschen Sportbundes. Dass sich das Museum in Coburg befindet, ist kein Zufall, denn der DSB wurde 1861 von Herzog Ernst II. gegründet.

Kontakt Tourismus

Herrngasse 4 • 96450 Coburg

Tel. +49 (0) 9561/ 89-8000
Fax +49 (0) 9561/ 89-8029
E-Mail: info@tourist.coburg.de

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