Martin Luther

Am 15. April 1530, einem Karfreitag, reiten 70 Edelleute, 7 Ritter, 120 Reisende und Soldaten durch das Coburger Spitaltor. Mit im Gefolge reisen Martin Luther sowie die Theologen Philipp Melanchthon und Justus Jonas. Die Reisegesellschaft nimmt in der Stadt Coburg Herberge. Luther kann nicht mit seinen Begleitern weiter nach Augsburg reisen, da er unter Reichsacht steht. Die Reichsacht (vom Althochdeutschen ahta = Verfolgung) gehörte im Mittelalter und noch in der Frühen Neuzeit zu den härtesten Strafen überhaupt.

„Es ist ein überaus reizender und für Studien geeigneter Ort“, urteilt der weltberühmte Reformator über Coburg. Er bleibt für sechs Monate und hinterlässt sichtbare Spuren: Er wohnt auf der Veste, schreibt dort 120 Briefe in 172 Tagen, predigt in der Morizkirche und hält sich auf Schloss Callenberg auf.

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