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Geschichten

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Bratwurstmännle & Bratwurstmaß
Zur Bratwurst gehört der Glaube, dass eine ordentliche Coburger Bratwurst so lang sein muss, wie der Marschallstab des Bratwurstmännles.
Es wurden früher 35-40 cm angegeben: das so genannte „geeichte Bratwurstmaß“ trägt der Stadtheilige St. Mauritius seit dem 17. Jahrhundert in der Hand.
Bratwurstmännla1939 stürzte die Heiligenfigur bei einem Sturm von ihrem Podest auf den Marktplatz und wurde stark beschädigt, sie wurde restauriert und wieder auf dem Rathaus platziert.

Das genaue Maß war ja nie so recht bekannt, bis 1982 die Feuerwehr die Länge ermittelte und zwar sollte die Bratwurst in Coburg nach dem „Marschallstab“ in rohem Zustand genau 31 cm lang sein!

Die Kiefernzapfenglut brutzelt allerdings die Bratwürste mal kürzer mal länger, da moniert schon mal ein Coburger Bratwurstesser, wenn ihm seine Bratwurst zu kurz vorkommt! Lecker schmeckt allerdings jeder Zentimeter.


Der Wunderstrick zu Ahorn
In dem Dorfe Ahorn bei Coburg lebte einst eine alte Hexe. Diese war eines Tages sehr verdrießlich und ließ aus dem Schlauche ihres Unwillens einen furchtbaren Sturm los. Der wütete heftig, rüttelte an den Häusern, riß Bäume aus und rückte den Turm der Kirche ganz schief. Dies erregte den Spott der Nachbarn und die armen Einwohner wussten sich nicht zu helfen.

Da fand sich ein Schäfer, welcher versprach dem Übel abzuhelfen. Er nahm ein starkes Seil, befestigte es an einer Fichte, die an dem Rand des Berges unweit des Turmes stand. Mittels eines Bindnagels und des Seils zog er, beständig magische Sprüche murmelnd, den Turm wieder gerade. Den Strick kann man jetzt noch auf dem Kirchboden des Dorfes sehen.


Die Bären im Festsaal

Im Rittersaal der Coburger Veste fand einst ein großes Festmahl statt. Der Burgherr und seine Gäste saßen an der reich gedeckten Tafel. Auf einmal erhob sich ein furchtbares Brummen draußen im Flur, und es drangen zwei große Bären zum Entsetzen der Gäste in den Saal. Alle suchten sich in Sicherheit zu bringen. Einer versteckte sich unter dem Tisch, der andere hinter dem Schrank, wieder andere suchten nach Waffen und einer kletterte sogar am Ofen empor.

Nur eine Edeldame zeigt Mut und Geistesgegenwart. Sie ergriff einen Teller mit Früchten und Zuckerwerk und reichte ihn beherzt den Bären hin. Diese ließen sich die leckeren Sachen gut schmecken. Da kam schon der Wärter mit einer Eisenstange herbei und trieb beide Tiere wieder in ihren Zwinger zurück.


Max der Gratulant
Es gab Männer in unserer Heimatstadt, die durch ihr Wirken und Schaffen einst allgemein bekannt waren. Es gab aber auch wunderliche Gestalten, die durch ihr Äußeres und bestimmte Züge auffielen und die als Originale nicht minder zu Lebzeiten in aller Munde waren.

Zu diesen gehörte Max der Gratulant. Er wurde in Coburg in einem Schaltjahr am 29. Februar 1840 geboren, man konnte ihm demnach nur alle vier Jahre zum Geburtstag gratulieren. Umso mehr gratulierte er zu allen möglichen und unmöglichen Gelegenheiten. Er war klein von Gestalt…


Eine Wolfsjagd auf dem Coburger Marktplatz
Ein ungewöhnlich großer Wolf war lebendig in einer der Gruben gefangen worden, die in den dichten Wäldern hinter der Lauterburg angelegt waren.

Herzog Casimir war hocherfreut, als er das Wild erblickte, und rief aus:“ Ein solch außerordentlicher Fang soll auf außerordentliche Art geehrt werden!“ Er befahl, dass man auf dem Marktplatz eine Kampfbahn einrichtete, um darauf eine große Wolfshetze zu halten…

Neugierig geworden?
Allerlei alte Geschichten zum Schmunzeln und Staunen findet man bei Ernst Eckerlein erzählt aus der Coburger Heimat (Verlag Coborger Blattla) oder Es war einmal: Sagen und Geschichten aus Oberfranken von August Wippenbeck (Druck- und Verlagsanstalt, Neue Presse GmbH Coburg)

 

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