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 TC | Tourismus Coburg
 
 
  Ausgabe 1/2008  
 


Hallo liebe Coburg-Freunde,

immer schneller dreht sich das Rad der Zeit. Jedenfalls empfinden die meisten das so. Erst vor kurzem hat man den neuen Jahreskalender aufgehängt, schon sind seine ersten Blätter Geschichte. Auch die Natur scheint sich beeilen zu wollen: Die Sonne gibt bereits im Februar einen Vorgeschmack auf kommende warme Tage, an Bäumen und Sträuchern lugen mutige Knospen, die ersten Narzissen zeigen sich.
Das Osterfest ist heuer übrigens schon im März, Gründonnerstag und Frühlingsanfang fallen auf einen Tag! Coburg lädt Sie ein, verschiedene Oster-Highlights zu entdecken. Außerdem locken die Kunstsammlungen auf der Veste mit einer einzigartigen Ausstellung, die noch nie zu sehen war.
Bis bald in Coburg!

Ihr TC-Team
Tourismus Coburg



Folgende Beiträge finden Sie in unserer neuesten Ausgabe:
  1. Highlights
    Besondere Angebote für den März

  2. Unscheinbare Schönheiten
    Die Hohe Bastei im Innenhof der Veste
  3. Coburger Persönlichkeiten
    Herzog Carl Eduard
  4. Terminkalender
    In der Stadt und im Landkreis Coburg ist das ganze Jahr über viel los …
  5. Standort: Coburg
    Die Firma Christborn in Dörfles-Esbach
  6. Kulinarisches
    Österliches für die Tafel: Hasenbraten mit Coburger Klößen
  7. Vorschläge für Tagestouren
    Familien empfehlen wir 'Jugend spielt für Jugend', Paare schicken wir auf einen Spaziergang zur Ernstfarm.
  8. News
    Die Bad Rodacher Therme lädt zum Erdfeuer +++ Der Fürstenbau gewährt Einblicke hinter die herzoglichen Kulissen
  9. Info-Anforderung
    Infomaterial über Stadt und Land Coburg einfach per E-Mail anfordern ...
  10. Osterpauschalen
    Verbringen Sie Ostern in Coburg und Umgebung

 Gewinnspiel
 

Machen Sie mit beim Kennen-Sie-Coburg-Gewinnspiel!

Die Goebel Porzellanmanufaktur in Rödental präsentiert in ihrer Frühlingskollektion 2008 eine bunte Auswahl an Figuren und Dekorelementen. Mit dabei ist der Goebel-Jahreshase, der in einer limitierten Ausgabe von 7.500 Stück weltweit erscheint.

Wir möchten von Ihnen wissen:

Bei welcher Blütensorte steht der Goebel-Jahreshase?
(Unter dem Punkt 'Highlight' finden Sie einen Hinweis auf die Antwort.)

Bitte mailen Sie uns die Lösung bis zum 13. März 2008.
Unter allen Einsendern mit der richtigen Antwort verlosen wir diesmal 2 CoCards.

Gewinner unseres letzten Gewinnspiels

Zu gewinnen gab es
je einen Bildband 'Coburg Einsichten Aussichten'

Josef Hauser
Buchenstr. 5
92421 Schwandorf

und

Waltraud und Johann Grath
Parkstrasse 27
A2351 Wiener Neudorf
Österreich

Herzlichen Glückwunsch!


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 Highlights
 

Besondere Angebote und Coburger Highlights

Die Highlights, die wir Ihnen für die kommenden Wochen vorstellen, stehen ganz im Zeichen des Osterfestes.

Die traditionsreiche Goebel Porzellanmanufaktur in Rödental lädt ein zu ihrer großen Ostermarkt-Aktion vom 8. bis 22. März. Lassen Sie sich verzaubern von der neuen Kollektion, die wieder in liebevoller Handarbeit gefertigt wurde: Hasenfiguren in verschiedenen Ausführungen und Größen, bunte Schmetterlinge, flauschige Küken und süße Schäfchen. Die Langohren mit ihren possierlichen Begleitern und das umfangreiche Sortiment an gläsernen und bunten Eiern sind perfekt zum Sammeln, Dekorieren oder Verschenken.

Ein ganz besonderes Stück ist der Goebel Jahreshase in einer limitierten Auflage von 7.500 Stück weltweit. Der Mümmelmann hat es sich an blühendem Klee bequem gemacht und reckt vorwitzig ein Pfötchen in die Luft. Wunderschön detailverliebt ist das dazugehörige Ornament: ein Häschen, das aus einem Hänger lugt.

Der Werksverkauf - gegenüber dem Informationszentrum, Coburger Straße 7 - ist geöffnet von Montag bis Freitag von 9 bis 17 Uhr und Samstag von 9 bis 13 Uhr, geschlossen an Sonn- und gesetzlichen Feiertagen (Bayern). Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.goebel.de.



Der große Ostermarkt lockt am 13. und 14. März sowohl Besucher als auch Einheimische in die Innenstadt Coburgs. In aller Ruhe können Sie das reichhaltige Angebot der Händler erkunden, hier und da einen kurzen Plausch halten. Nach dem Bummel laden die Cafés am Marktplatz zum Verschnaufen.

Ein schöner Brauch ist das alljährliche Schmücken der Brunnen. Mädchen und Jungen der Coburger Schulen verwenden selbst gebasteltes Dekorationsmaterial, um ihren Osterbrunnen zu gestalten. Insgesamt sind es dreizehn Brunnen, zum Beispiel am Ketschentor, an der Morizkirche und in der Ehrenburg. Jeder erzählt eine eigene Geschichte, und jedes Jahr bestaunen Besucher von Nah und Fern die österlichen Kunstwerke.

Unser Tipp: Buchen Sie doch eine Führung oder erkunden Sie auf eigene Faust die Coburger Osterbrunnen! Diese Tour lässt sich leicht zu einem Tagesausflug ausbauen, denn auch im Landkreis pflegen die Menschen den alten Brauch, ihre Brunnen zu schmücken.

Weitere Informationen finden Sie im Internet unter: www.coburg-tourist.de


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 I love Coburg
 

Unscheinbare Schönheiten

Selbst inmitten gut besuchter Touristenmagneten findet man sie: ruhige Winkel, die unsere Sinne berühren. In und um Coburg gibt es verschiedene solcher Plätze, die sogar manchem Einheimischen unbekannt sind. Wer einen gefunden hat, spürt es tief drinnen: Coburg – I love it.

Die Hohe Bastei im Innenhof der Veste

Stolz thront die „Fränkische Krone“ über der Stadt und lockt Jahr für Jahr Tausende Besucher an. Durchs barocke Vortor der Veste führt der Weg direkt auf den restaurierten Fürstenbau zu. Wenn man sich nach rechts wendet und einige Stufen nimmt, erreicht man über eine Freifläche den Aussichtspunkt Hohe Bastei, eine Art Türmchen mit schmalem Einstieg. Ist man hindurchgeschlüpft, tritt man auf das Aussichtsrondell. Hier eröffnet sich der Blick weit übers Coburger Land bis hin zu den Ausläufern des Thüringer Waldes.

Von der Stadt zu Füßen des Beobachters dringt kaum ein Geräusch hoch. Hin und wieder erhebt sich ein kleines Flugzeug von der Brandensteinsebene in den blauen Himmel. Während ein sachter Wind durch die Haare spielt, wird der Kopf frei und leicht. Und die Gedanken folgen der kleinen Propellermaschine in den fernen Azur.


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 Coburger Persönlichkeiten kurz und knapp
 

Carl Eduard - der letzte regierende Herzog

Mit der Abdankung von Carl Eduard endet 1918 die Herrschaft des Herzogshauses von Sachsen-Coburg und Gotha.

Der letzte Herzog wird 1884 als Charles Edward in England geboren. Mit 15 übersiedelt er nach Deutschland, nennt sich Carl Eduard und absolviert unter der Obhut seines Cousins Kaiser Wilhelm II. eine Ausbildung an der Hauptkadettenanstalt in Berlin. An seinem 21. Geburtstag 1905 übernimmt Carl Eduard die Regierung des Herzogtums Sachsen-Coburg und Gotha. Im Oktober des gleichen Jahres heiratet er Prinzessin Viktoria Adelheid zu Schleswig-Holstein-Sonderburg-Glücksburg, eine Verwandte der deutschen Kaiserin Auguste Viktoria.

Der neue Herzog interessiert sich für Automobile und die Luftfahrt, er fördert den Bau der Flugplätze in Gotha und Coburg. Am Ersten Weltkrieg nimmt Carl Eduard als General teil, muss sich aber 1915 aus gesundheitlichen Gründen vom aktiven Dienst zurückziehen.

Am 9. November 1918 erklärt der Gothaer Arbeiter- und Soldatenrat Herzog Carl Eduard für abgesetzt. Vier Tage später erklärt er seinen Rücktritt, der auch in Coburg wirksam wird. Die so entstehenden Freistaaten Coburg und Gotha gehen fortan getrennte Wege. Ab 1919 sucht der geschasste Herzog die Nähe zu national-konservativen und völkischen Kreisen. In der Weimarer Republik sympathisiert er offen mit der NSDAP und Adolf Hitler, den er im Oktober 1922 bei dessen sogenanntem Zug nach Coburg kennenlernt. Carl Eduard wird Mitglied im Wiking-Bund, in der NSDAP und in der SA.

Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs wird Carl Eduard verhaftet und bis 1946 interniert. Zunächst wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit angeklagt, kommt er schließlich als 'Mitläufer' mit einer Strafe von 5000 DM davon. Eine Schuld hat er nie eingestanden. 1954 stirbt Carl Eduard im Alter von 70 an einer Krebserkrankung und wird im Forst von Schloss Callenberg beigesetzt.


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 Terminkalender
 

In der Stadt und im Landkreis Coburg ist das ganze Jahr über viel los.

Einen aktuellen Überblick können Sie sich unter Veranstaltungen verschaffen.

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 Standort Coburg
 

Fokus: Christborn, Dörfles Esbach

Glasschmuck - mundgeblasen, von Hand versilbert und dekoriert: Mit Liebe zu Material und traditionellem Handwerk fertigt die Firma Christborn in Dörfles-Esbach kostbare Schmuckstücke aus Glas. Jedes Exemplar ist ein Unikat - und zwar: made in Germany.

Ganz neu im Sortiment ist das Programm 'Colourful Easter', eine Auswahl mit hängenden und stehenden Dekorationen fürs Osterfest: Eier, Hasen, Hennen und Küken in verschiedenen Ausführungen und Größen. Erstmals vorgestellt wurde das Programm auf der Messe 'Tendence 2007' in Frankfurt am Main. 'Das war ein Bombenerfolg', erinnert sich Geschäftsleiter Horst Wegner.

Die Glasbläser erhitzen zunächst Glaskolben vor offener Flamme und blasen sie dann frei auf. Komplexere Figuren und Ornamente, zum Beispiel Vögel oder Herzen, werden in speziellen Keramikformen geblasen. Sämtliche Modelle und Formen stellen die Mitarbeiter von Christborn selbst her.

Im nächsten Schritt füllen geübte Hände die einzelnen Stücke mit einer Silberlösung. Dann werden sie in heißem Wasser geschwenkt, getrocknet, in Farbe getaucht, bemalt, verziert und mit dem 'Christborn'-Krönchen komplettiert. Die firmeneigene Konfektionierung schmückt die Stücke mit Accessoires. Oster- und Weihnachtsschmuck von Christborn gibt es nur im Fachhandel und im Werksverkauf vor Ort.

www.christborn.de



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 Kulinarisches
 

Hasenbraten mit echten Coburger Klößen

Das folgende Rezept haben wir in einem uralten Coburger Kochbuch für Sie aufgestöbert.
Für die Klöße benötigen Sie folgende Zutaten: 1 kg rohe Kartoffeln, 250 g gekochte Kartoffeln, Salz.

Als erstes die rohen Kartoffeln reiben und auspressen. Die Flüssigkeit auffangen und stehen lassen, damit sich die Stärke absetzen kann. Als nächstes das Wasser vorsichtig abgießen und die am Boden abgesetzte Stärke mit den ausgepressten Kartoffeln und Salz vermischen, die gekochten Kartoffeln zu einem Brei verrühren aufkochen lassen unter die rohe Kartoffelmasse arbeiten. Aus dieser Masse Klöße formen, nach Belieben in die Mitte geröstete Semmelwürfel geben. Klöße in heißem Wasser 10 bis 15 Minuten ziehen lassen.

Für den Hasenbraten brauchen Sie: 1 Stallhase, Speck, 1 Becher Sauerrahm, Salz und Pfeffer, Butter, 1 Zwiebel, Mehl, Speisestärke.

Den Hasen mit Speck spicken und mit Salz und Pfeffer einreiben, in Butter anbraten. Die Zwiebel enthäuten und im Ganzen dazugeben. Sauerrahm beigeben und einbräunen lassen. Mit Wasser aufgießen und in der Backröhre gar braten. Die Soße mit Mehl und Stärke binden. Als Beilage eignet sich Rotkohl.
Guten Appetit – oder wie die Coburger sagen: 'An Gut’n!'


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 Vorschläge für Ihre Erlebnistour
 

Der TC-Newsletter empfiehlt Ihnen in seiner neuesten Ausgabe wieder Erlebnistouren für 'Coburg mit Kindern' und für 'Coburg zu zweit'. Diesmal möchten wir Sie neugierig machen auf die Veranstaltung 'Jugend spielt für Jugend', die Paare schicken wir auf einen Osterspaziergang zur Ernstfarm.

Mit Kindern in Coburg
Die Matinee-Veranstaltungen der Reihe 'Jugend spielt für Jugend' haben sich seit ihrer Premiere 1979 zu einer schönen Tradition entwickelt. Am Sonntag, 16. März, um 11 Uhr, ist es wieder soweit: Nachwuchstalente spielen im Großen Haus des Landestheaters. Auf dem Programm stehen unter anderem Darbietungen von Chören, Orchestern, Ballettgruppen und Solisten. Die Veranstaltung bietet jungen Künstlern die Möglichkeit, vor Publikum ihr Können zu zeigen. 'Jugend spielt für Jugend' richtet sich an Kinder und Jugendliche von 6 bis 20.

Weitere Informationen unter www.landestheater-coburg.de.

Zu zweit in Coburg
Richtig handfest wird es bei der Tour, die wir diesmal den Paaren ans Herz legen: Es geht zum Handwerkshof Ernstfarm im Kürengrund (zwischen Coburg und Scheuerfeld). Bekanntlich führen viele Wege nach Rom, wir schlagen Ihnen folgenden vor:

Zunächst verlassen Sie Coburg mit dem Auto in Richtung Beiersdorf, kurz vor dem Ort links abbiegen zum Schloss Callenberg. Stellen Sie Ihr Fahrzeug auf dem Parkplatz zur Rechten ab, von hier geht's zu Fuß weiter.

Vor dem Aufgang zum Schloss stoßen sie auf eine Weggabelung, gehen Sie hier nach rechts. Auf einer Anhöhe befindet sich eine herzogliche Grabstätte, wo unter anderem der letzte regierende Herzog, Carl Eduard, begraben liegt. Ein paar wenige Stufen erleichtern den Aufstieg. Machen Sie ruhig den kleinen Umweg, der schmale Stieg führt weiter vorn auf den Hauptweg zurück.

Folgen Sie diesem Weg aus dem Wald hinaus bis zum Wasserturm. Dort biegen Sie links ab und gehen noch ca. anderthalb Kilometer am Waldrand entlang. Danach orientieren Sie sich rechts den Hügel hinunter und gelangen so zur Ernstfarm. Für den Spaziergang durch den lichten Mischwald von Schloss Callenberg bis zur Ernstfarm können Sie eine Stunde gemächlichen Schritts einplanen.

Der Besuch des Handwerkshofs lohnt sich eigentlich immer, ganz besonders aber am Wochenende 15./16. März. Dann heißt es: Ostermarkt auf der Ernstfarm! An zahlreichen Verkaufsständen präsentieren sich Künstler, Kunsthandwerker und verschiedene Gewerke. Genießen Sie gutes Essen und die besondere Atmosphäre dieses Kleinods vor den Toren der Stadt!

www.ernstfarm-coburg.de.


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 News
 

Entdecken Sie die Kraft des Erdfeuers!

Die bekannte Therme in Bad Rodach besitzt eine neue Attraktion: Unter dem Motto 'Sauna. Menschen. Elemente.' vereint der neue Sauna-Erlebnisbereich 'Erdfeuer' die Naturkräfte von Feuer, Wasser, Erde und Luft zu einem außergewöhnlichen Sinneserlebnis. Rund um die offenen Feuerstellen gruppieren sich fünf Kelo-Saunen. Im Freien befinden sich unter anderem Erd-, Aufguss- sowie eine teilweise in den Boden eingelassene Erdhügelsauna - ein Novum, das Sie entdecken sollten!

Als Eröffnungsangebot gibt es die Tageskarte inklusive Sauna für 9,90 Euro.

Die Therme ist zu folgenden Zeiten geöffnet: Montag bis Donnerstag von 9 bis 21 Uhr, Freitag und Samstag von 9 bis 23 Uhr, sowie Sonntag von 9 bis 20 Uhr. 
www.bad-rodach.de

Neue Einblicke in das Leben der Herzogsfamilie

Blicke hinter die Kulissen des herzoglichen Lebens, kostbare Exponate, von denen einige erstmals der Öffentlichkeit gezeigt werden: All das bietet der aufwendig restaurierte Fürstenbau auf der Veste Coburg, der ab Sonntag, 16. März, für Besucher offen steht.


Dr. Klaus Weschenfelder ist Direktor der Kunstsammlungen. Im Interview verrät er einige Details zum Fürstenbau.


Herr Dr. Weschenfelder, wie lange und warum war der Fürstenbau geschlossen?

Der Fürstenbau war gut zehn Jahre nicht zugänglich, fünf Jahre dauerten die umfangreichen Sanierungsmaßnahmen vom Keller bis zum Dach. Mit dem Tod von Prinz Friedrich Josias 1998 erlosch das Wohnrecht der Herzogsfamilie auf der Veste. Im Dezember 2001 wurde beschlossen, den Bau zu sanieren. 2003 ging es los: Statische Mängel wurden beseitigt, Haustechnik und Heizung erneuert, die Raumfassungen, Stoffbespannungen und Papiertapeten restauriert. Als letztes wurden die Exponate der Kunstsammlungen eingerichtet.

Was erwartet die Besucher ab 16. März?

Carl Eduard von Sachsen, Coburg und Gotha, der letzte regierende Herzog, ließ die Räume ab 1910 für Wohnzwecke und zum Empfang von Gästen einrichten. Für die damalige Zeit war der Standard recht modern - mit Heizung, Bädern und Elektrifizierung für den Komfort. Fast alle Räume können besichtigt werden, jeder hat einen eigenen inhaltlichen Schwerpunkt.

Was ist das Besondere an diesem neuen Bereich der Kunstsammlungen?

Der Besucher nimmt Teil am Leben der herzoglichen Familie. So ist in einem Raum das herrschaftliche Tafeln nachempfunden. In einem Ankleidezimmer ist eine prunkvolle Sammlung von Orden, Ehrenzeichen und Münzen zu bestaunen. Besonders erwähnen möchte ich die sogenannte Türkenbeute von Prinz Friedrich Josias. Sie umfasst wertvolle Waffen und Ausrüstungen, die beim Krieg gegen das Osmanische Reich erbeutet wurden. Die Einrichtungsgegenstände sind zwar nicht die Originalmöbel der Herzogsfamilie, aber es handelt sich um Stücke aus dem Fundus der Kunstsammlungen, die zum Teil bislang noch nie zu sehen waren.


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 Info-Anforderung
 

Der TC | Tourismus Coburg

begleitet Sie mit Rat und Tat!

Herrngasse 4 - 96450 Coburg

Tel. +49 (0) 9561/ 7418-0
Fax +49 (0) 9561/ 7418-29
e-mail: info@coburg-tourist.de

Öffnungszeiten:

Sommer 1.4. - 31.10.
Mo. - Fr. 9.00 - 18.30 Uhr und Sa. 9.00 - 13.00 Uhr

Winter 1.11. - 31.3.
Mo. - Fr. 9.00 - 17.00 Uhr und Sa. 9.00 - 13.00 Uhr


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 Vorschau
 

Vorschau auf die nächsten Ausgaben

Die nächsten Ausgaben des MailMagazins erscheinen Mitte April und Ende Mai.
Hier erhalten Sie eine Auswahl unserer Themen:

  • Coburger Classic-Wochenende, ein Oldtimer-Treffen deutscher Klassiker (17. und 18. Mai)
  • Coburger Designtage im Hofbrauhaus (20. bis 25. Mai)
  • Mittelalter-Spektakel in der Ernstfarm (26. und 27. Juli)
  • Bundesweites Isetta-Treffen in der Domäne Oeslau, Rödental (22. bis 24 August)


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