Ausgabe 7/2011

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TC | Tourismus Coburg

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Der berühmteste Sohn Coburgs – Prinz Albert (1819 – 1861) - hat in diesem Jahr seinen 150. Todestag. Er war einer der bedeutendsten Männer des 19. Jahrhunderts, nicht nur, weil er als Prinzgemahl einen besonderen Status hatte.
Sie werden in unserem Sondernewsletter nicht nur Wissenswertes über Prinz Albert erfahren, ihm zu Ehren sind auch viele Sonderausstellungen gewidmet, die wir Ihnen hier gerne vorstellen möchten.

Bis bald in Coburg!
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Vorschau

Sonderausstellung Kunstsammlungen der Veste Coburg

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"Prinz Albert – ein Bild von einem Mann"
Prinz Albert von Sachsen-Coburg und Gotha (1819-1861), Prinzgemahl der englischen Königin Victoria, war ohne Zweifel ein bedeutender Mann des 19. Jahrhunderts. Anlässlich seines 150. Todestages wird erstmals in Deutschland mit einer beeindruckenden Ausstellung der Kunstsammlungen ein lebendiges Bild des Prinzen vermittelt und an seine außerordentlichen kulturellen Leistungen erinnert. Noch bis 6. November 2011 gewähren faszinierende Ausstellungsstücke, darunter herausragende Werke aus der Royal Collection, großzügige Leihgaben Ihrer Majestät Königin Elisabeth II. und Bestände des Britischen Museums, einen Einblick in die Motivation der von Victoria und Albert in Auftrag gegebenen Kunst. Entdecken Sie die Bildpropaganda der Britischen Monarchie sowie Exponate privater Erinnerungskultur.


Als Auftakt bietet die Ausstellung anhand der Zusammenstellung einer 1839 in Rom entstandenen Marmorbüste von Emil Wolff mit Bildnisminiaturen und späten Photographien die Möglichkeit, die Darstellung Alberts zwischen Wirklichkeitsnähe und Idealisierung zu studieren. Der nächste Ausstellungsbereich ist dem Verhältnis von Albert und Victoria gewidmet, das insbesondere in gegenseitigen Geschenken zu besonderen Anlässen, Bildnissen oder Schmuckstücken zum Ausdruck kommt. Von exquisiter Qualität und hohem Symbolgehalt ist eine Schmuckgarnitur mit Orangenblütenmotiven, die Albert seiner geliebten Gattin von 1839 an verehrte.
Dem breiten Spektrum von Alberts Bild in der britischen Öffentlichkeit zwischen offiziellen Hofporträts und der Karikatur ist eine weitere Sektion gewidmet.
Der vielleicht weitreichendsten Lebensleistung von Prinz Albert, der Realisierung der ersten Weltausstellung 1851 in London, ist eine weitere Ausstellungssektion gewidmet, in der Ansichten des Kristallpalastes und Beispiele des Kunsthandwerks, das damals präsentiert wurde, stellvertretend für Prinz Alberts Verdienste um Industrie und Kultur zu sehen sind. In Franz Xaver Winterhalters anlässlich der Eröffnung der Weltausstellung geschaffenem Familienbild "Der 1. Mai 1851", einem zentralen Werk der Ausstellung, manifestiert sich Alberts Einfluss auf die Bildaussage durch künstlerische Überhöhung. Als "Die Kunst des Erinnerns" ist das Ausstellungskapitel bezeichnet, das der Dokumentation dieser Rückzugsorte diente. Erstmals werden die beiden Alben mit insgesamt 120 Fotografien von Coburg und Gotha von Francis Bedford aus den Jahren 1857 und 1858 in der Ausstellung digital zugänglich gemacht. Im Zentrum der Sektion "Vom Ritter zum Heiligen" stehen ein Gedenkporträt Alberts für sein Sterbezimmer in Windsor Castle und eine Silberstatuette des "Heiligen Ritters" Albert, die als Taufgeschenk für seinen Enkel Albert Victor gedacht war. Die darin zum Ausdruck kommende mittelalterliche Stilisierung pflegte schon Alberts Vater Herzog Ernst I. von Sachsen-Coburg und Gotha. Mit Ansichten vom Mausoleum in Frogmore, der St. Georgs-Kapelle in Windsor und von Beispielen der zahlreiche entstandenen Denkmäler zeigt die Ausstellung Victorias Intention, Albert privat wie öffentlich ein ewiges Andenken zu schenken.
In einer "Prinz-Albert-Lounge" erlebt der Ausstellungsbesucher multimedial die Vielfalt der Bildnisse Alberts, hört Musik, die teils von ihm komponiert wurde oder auf ihn und Victoria bezogen ist und erfährt über Briefe und Tagebucheinträge viel über die Persönlichkeit der beiden. Die Texte wurden von Coburgerinnen und Coburgern vorgelesen.

Erleben Sie Geschichte in ihrer schönsten Form!
Die Ausstellung wurde kuratiert von der Kunsthistorikerin Dr. Claudia Däubler-Hauschke.
Sonderführungen jeweils samstags, sonntags und an Feiertagen um 11 Uhr.
Öffnungszeiten: Täglich von 9:30 – 17 Uhr, ab 1.11.: Di - So 13-16 Uhr


Informationen finden Sie beim Tourismus Coburg und auf der Homepage der Kunstsammlungen der Veste Coburg.

Bildnis Prinz Albert von Sachsen-Coburg und Gotha in schottischer Tracht. 1862 – 64 Karl (Carl) Meinelt (1825-1900).

Prinz Albert und Schloss Rosenau

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Prinz Albert und Schloss Rosenau
Am 26. August 1819, um acht Uhr morgens, erblickte Prinz Albert, der zweitälteste Sohn von Herzog Ernst I. das Licht der Welt auf der Rosenau, dem 1808 bis 1817 neu gestalteten Sommersitz der Coburger Herzöge. Am 19. September wurde er im Marmorsaal getauft. Zeit seines Lebens blieb er der Rosenau verbunden, erinnerte sie ihn doch an glückliche Kindertage. Ganz oben unterm Dach war das Kinderzimmer. Im Park gab es einen eigenen Spielplatz und eine Gartenfestung. 1845 besuchte Albert das Schloss mit seiner Gemahlin Queen Victoria, die schwärmte: "Wäre ich nicht was ich bin, hätte ich hier mein wirkliches Zuhause." Als sie 1862 wiederkam, schrieb sie ins Gästebuch: "Victoria reg., die trostlose Witwe des geliebten Albert." Im Schloss erinnern heute Porträts und eine Wiege an Prinz Albert. Text: S. HEYM

Mehr Informationen unter Tourismus Coburg.

Dauerausstellung Schloss Callenberg

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Schloss Callenberg und die Familiengeschichte des Hauses Coburg Prinz Albert ist weltweit der berühmteste Vertreter des herzoglichen Hauses Sachsen-Coburg und Gotha. Seine Nachkommen sind bis heute in Coburg ansässig und unterhalten das in ihrer Obhut befindliche Schloss Callenberg. Der dort ausgestellte private Kunstbesitz dokumentiert die außerordentliche Familiengeschichte - vor, während und nach Prinz Albert.
Die unterhaltsame Präsentation gibt Einblick in die internationale Heiratspolitik im Verlauf des 19. Jahrhunderts. Sie erklärt die rasante Entwicklung der Herzogsfamilie zur Adelsdynastie von globaler Dimension. Ihren Familiennamen führten vier Königshäuser - und führen ihn zum Teil noch heute: Belgien, Portugal, Großbritannien und Bulgarien.
Die Verwandtschaft zum europäischen Hochadel ist nahezu grenzenlos. Entscheiden- den Anteil an dieser einzigartigen Erfolgsgeschichte hatten auch Prinz Albert und Queen Victoria - als seine Cousine gleichfalls von Coburger Abstammung. Beide hielten dauerhaft Kontakt mit dem in Coburg und Gotha regierenden Herzog Ernst II., dem einzigen Bruder bzw. Schwager. Brieflich standen sie mit ihm und seiner Frau Alexandrine in engstem Austausch und besuchten das Herzogspaar mehrfach auf Schloss Callenberg.
Dieses Schloss erbat sich Ernst II. noch als Kronprinz im Jahr 1842 von seinem Vater, Ernst I., als Hauptwohnsitz für sich und seine Braut mit den überzeugenden Worten: "Ich weiß, wie Du an dem Callenberge hängst. Unsere Bitte ist vielleicht groß, aber Du kannst uns keine größere Freude machen, als wenn Du sie gewährtest."
Schloss Callenberg hat seinen betörenden Zauber bis heute bewahrt. Idyllisch gelegen inmitten bewaldeter Natur lädt es ein zum Lustwandeln und Verweilen. Die intime Atmo- sphäre der vielteiligen Anlage, mit der prächtigen Schlosskapelle und dem paradiesischen Rosengarten, atmet harmonische Ruhe, die das Schloss zum erklärten Lieblingsort auch der letzten regierenden Herzogin, Victoria Adelheid, werden ließ. So kam es nach Ende der Monarchie in den privaten Familienbesitz. Heute steht Schloss Callenberg jedem interessierten Besucher offen. Ab Spätsommer 2011 bietet es zusätzlich eine kleine Präsentation zu Ernst und Albert als Brüderpaar sowie zu Prinz Alberts neun Kindern.
Text: F. BACHNER

Informationen und Öffnungszeiten auf der Seite des Tourismus Coburg.

Schloss Ehrenburg – Stadtresidenz der Coburger Herzöge

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Stadtresidenz der Coburger Herzöge

Schloss Ehrenburg wurde 1543 als Stadtresidenz der Coburger Herzöge begründet. Aus der Barockzeit sind der imposante Riesensaal, die Schlosskirche und prachtvolle Stuckaturen in einzelnen Räumen erhalten. Zu Anfang des 19. Jahrhunderts erhielt das Schloss nach Entwürfen des Architekten Karl Friedrich Schinkel seine charakteristischen neugotischen Fassaden. Die im Stil des Empire ausgestatteten Appartements sind einzigartige Raumkunstwerke ihrer Zeit.
Als Residenz der Dynastie Sachsen-Coburg und Gotha war Schloss Ehrenburg im 19. Jahrhundert Treffpunkt des europäischen Hochadels.
Mit Herzog Ernst I. (1784–1844) und seiner Generation beginnt auch jene Familienpolitik, die dem Hause Coburg für etwa drei Menschenalter eine hintergründige Machtposition einbringt. In der Nähe und in der Ferne werden familiäre Bande gesponnen. Zunächst nach Württemberg, Russland und Portugal.
Ein Bruder Ernst I., Leopold (der zuvor als Witwer der englischen Thronerbin Charlotte länger in London gelebt hatte), besteigt 1831 als erster König den Thron der Belgier. Das Gewicht des Hauses Coburg verlagert sich nun nach England, wo eine Nichte von Ernst I. zu regieren beginnt, Königin Victoria. 1840 schließt sie die Ehe mit Albert, dem jüngeren Sohn des Coburger Herzogs.

Landesbibliothek Coburg
Die in Schloss Ehrenburg untergebrachte Landesbibliothek Coburg geht aus herzoglichen Büchersammlungen hervor. Prinz Albert war die im 16. Jahrhundert errichtete Stadtresidenz mit ihren Büchern, Sälen, Möbeln und Gemälden von Kindheit an vertraut. Im herzoglichen Musikzimmer, einem der heutigen Lesesäle, mag er erste musikalische Anregungen erfahren und im Speisezimmer, dem heute für Ausstellungen genutzten Silber- oder Spiegelsaal, die festliche Atmosphäre von Banketten erlebt haben. Prinz Alberts große Nähe zu Büchern als Bildungsträger und Kulturgut zeigt sich in seinen englischen Sammlungen ebenso wie in den Coburger Beständen, sei es in der mit seinem Bruder Ernst gemeinsam genutzten Studienbibliothek, in Geschenk-, Widmungs- und Erinnerungsbänden, in eigenen Kompositionen oder in der von ihm begründeten Lutherbibliothek.
Die Landesbibliothek Coburg bietet zwischen dem 10. September und dem 14. Dezember 2011 eine Reihe von Sonderführungen an, bei denen diese Schätze im Original zu sehen sind.

Informationen und Öffnungszeiten auf der Homepage des Tourismus Coburg.

Sonderausstellungen in der Landesbibliothek

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"All die Bauern in ihren netten Kleidern"
– ein königlicher Traum vom einfachen Leben zu sehen in der Landesbibliothek Coburg, Silbersaal. Ausgehend von Victorias Vorliebe für pittoreske Szenen und Kostüme beschäftigt sich die Ausstellung mit der Rezeption und Bewertung regionen-typischer Kleidung vom späten 18. bis zum 21. Jahrhundert. Neben zahlreichen originalen Kleidungsstücken, Reiseliteratur und landeskundlichen Werken sind Reproduktionen Coburger Trachtengrafiken aus der Zeit um 1845 sowie originale Trachtengrafiken aus dem benachbarten Herzogtum Sachsen-Meiningen zu sehen. Die Ausstellung läuft noch bis zum 26.11.2011. Mehr Informationen und Öffnungszeiten unter Tourismus Coburg.

Foto: David Ebner

"Prinz Alberts Coburg: 1857 und 2011"
– Die Landesbibliothek Coburg stellt im Silbersaal die Ausstellung der Fotografien von Francis Bedford und Manfred Nehab vor.
Zum 38. Geburtstag am 26.08.1857 schenkte Königin Victoria Prinz Albert ein Album mit Fotografien von Francis Bedford, die Coburg mit seiner Veste, die Schlösser Rosenau und Callenberg und Coburger Bauern in ihrem "Sonntagsstaat" und ihrer Arbeitskleidung zeigen. Manfred Nehab folgt diesen Spuren und zeigt den Wandel Coburgs in großformatigen Schwarz-Weiß-Fotos aus der gleichen Perspektive, aus der auch damals Bedford fotografierte. Zu sehen sind die Bilder vom 12.12.2011 - 24.02.2012.
Mehr Informationen und Öffnungszeiten unter Tourismus Coburg.

Bildquelle: Kunstsammlungen der Veste Coburg

Sonderausstellung im Staatsarchiv

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Auf den Spuren von Prinz Albert
Archive sind das Gedächtnis der Verwaltung, aber auch Erinnerungs- und Identitätsorte einer Stadt oder Region. Im Staatsarchiv Coburg stellen schriftliche Dokumente Denkmäler eigener Art dar.
Über die Eheschließung zwischen Queen Victoria und Prinz Albert wurde 1840 ein rechtskräftiger Vertrag abgeschlossen, von dem ein aufwändig gestaltetes Exemplar erhalten ist. Ferner befinden sich die Unterlagen anlässlich der Verleihung der Insignien des Hosenbandordens, wie sie auf dem Prinz-Albert-Denkmal auf dem Marktplatz erkennbar sind, ebenso im Staatsarchiv wie die Übertragung der Titulatur eines Prince Consort. Auf diesen Rang hatte Albert jahrelang trotz oder vielleicht wegen seines offensichtlichen Einflusses als Ratgeber der Queen warten müssen. Schließlich geben Kopien von Geburts-, Heirats- und Sterbeurkunden, die Abschrift des Testaments und der Briefwechsel mit seinem Bruder Ernst Einblick in die persönlichen Lebensvorstellungen Alberts.
Die Dokumente können im Lesesaal eingesehen werden. Sie bilden die Grundlage
für die Ausstellung in Kooperation mit der Prinz- Albert-Gesellschaft, die noch bis zum 23.12.2011 zu sehen ist.
Informationen und Öffnungszeiten finden Sie beim Tourismus Coburg.

Sonderausstellung im Naturkundemuseum

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Prinz Albert und die Naturkunde
Das Naturkundemuseum Coburg zeigt bis zum 26.02.2012 die Ausstellung "Prinz Albert und die Naturkunde".
Im Vordergrund steht die Entwicklung des "Herzoglichen Naturaliencabinets" in Coburg, das 1844 von Albert und Ernst gegründet wurde. Exponate der Ausstellung sind Vogelpräparate aus dieser Zeit, Jura-Fossilien, Schnecken und wissenschaftliche Literatur. Ein Teil der Ausstellung widmet sich der naturhistorischen Forschung im viktorianischen England des 19. Jahrhunderts und zeigt, welche Rolle Albert dabei gespielt hat.

Informationen und Öffnungszeiten unter Tourismus Coburg.

Foto: Achatinella sanguinea – Endemische Landschnecken von Hawaii

Sonderausstellung im Europäischen Museum für modernes Glas

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Bildunterschrift: Familie Muff

Die Studioglasbewegung, die Anfang der 1960er Jahre begann, erhielt von Großbritannien aus wichtige Impulse. Wegweisend war die Errichtung eines Glasofens am Royal College of Art durch Samuel Hermann im Jahr 1966. Innerhalb weniger Jahre entsteht in Großbritannien eine lebendige, vielschichtige und innovative Glasszene. Die Ausstellung vermittelt einen Überblick über die britische Glaskunst der letzten 50 Jahre. Gezeigt werden bis zum 06. November 2011 Objekte aus eigenen Beständen, die um herausragende Einzelwerke nationaler und internationaler Sammlungen ergänzt werden.
Mehr Informationen und Öffnungszeiten unter Tourismus Coburg.

Colin Reid (Poynton, Cheshire *1953)

Sonderausstellung im Kunstverein Coburg

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Drawing in Enamel – Britische Emailkünstlerinnen
Unter dem Titel "Drawing in Enamel" zeigt der Kunstverein noch bis zum 09.10.2011 britisches Kunsthandwerk und verweist damit einmal mehr auf seine Tradition als "Kunst- und Gewerbeverein". Andererseits erinnert er damit aber auch an den großen Sohn der Stadt Coburg in seinem 150. Todesjahr, Prinz Albert, den Gemahl von Queen Victoria, als den maßgeblichen Planer der ersten Weltausstellung 1851 in London und damit an einen der großen Förderer von Kunst und Gewerbe. Mehr Informationen und Öffnungszeiten unter Tourismus Coburg.

Sonderausstellung Hofbrauhaus

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Sonderausstellung "Zur Gestaltungs-ausbildung in Deutschland seit 1851"
Was verbindet Prinz Albert mit der Hochschule Coburg? Wahrscheinlich nichts in direkter historischer Beziehung, denn zu Lebzeiten des Prinzgemahls der britischen Königin Victoria besaß Coburg nur eine kleine, regional orientierte (Bau-) Handwerkerschule, die von England aus kaum mehr die Aufmerksamkeit des kunstsinnigen Prinzen gefunden haben dürfte. Mit der Tatsache aber, dass die Hochschule Coburg als Nachfahre dieser Handwerkerschule heute unter anderem eine weithin bekannte Fakultät Design umfasst, lässt sich zumindest indirekt der Bogen zu Albert schlagen. Es war nämlich die von Albert mitinitiierte Weltausstellung in London 1851, die seinerzeit den berühmten deutschen Architekten Gottfried Semper animierte, grundsätzliche Überlegungen zu einer notwendigen Reform der Gestaltungsausbildung niederzuschreiben. Sempers Gedanken sollten danach lange und in vielfältiger Interpretation die Diskussionen um Programm, Ziele und Didaktik der "Gestaltungsschulen" beeinflussen, und zwar nicht nur in Deutschland.
Die Studioausstellung wird in wesentlichen Teilen konzipiert und gestaltet von Studierenden des Studiengangs Innenarchitektur der Fakultät Design der Hochschule Coburg. Sie möchte in Wort und Bild – ohne Anspruch auf Vollständigkeit – einen knappen Überblick über die Entwicklung der Gestaltungsausbildung in Deutschland seit 1851 geben. Im Mittelpunkt stehen die Ideen Sempers, jedoch werden ebenso "moderne", avantgardistische Ausbildungsinstitute wie das Bauhaus oder auch regionale Sonderwege vorgestellt. Und schließlich geht es darum, welche entsprechenden Fragestellungen, die sich aus der Weltausstellung von 1851 ergaben, noch heute in der Gestaltungsausbildung Aktualität besitzen – gerade auch für die Fakultät Design der Hochschule Coburg. Vom 02.12.2011 – 05.01.2012 sehen Sie dort die Studioausstellung im Hofbrauhaus – Alte Darre. Weitere Informationen unter: www.c-d-o.de.

Weitere Informationen

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Alle Infos finden Sie auch in dem PDF "Albert - Prinz aus Coburg 1819-1861"
des Stadtmarketing Coburg.

Näheres zum Prinz-Albert-Jahr mit allen Ausstellungen und Themen wie zum Beispiel "Die Persönlichkeit", "Prinz Albert in Coburg", "Prinz Albert als Sammler" erfahren Sie im Taschenbuch "Albert - Prinz aus Coburg", das zum Preis von 9,50 € in unserer Tourist-Information erhältlich ist.


Unser nächstes Mailmagazin erscheint am 13. Oktober und Sie dürfen sich jetzt schon auf jede Menge Veranstaltungen freuen!



Bis bald in Coburg!
Ihr TC-Team
Tourismus Coburg